Heutzutage sieht man viele Snowboarder mit einem Rucksack als zuverlässigen Begleiter – im Backcountry genauso wie auf der Piste. Eigentlich logisch, denn schließlich ist es praktisch, neben der Sicherheitsausrüstung auch Snacks, Getränke und Wechselkleidung dabei zu haben.
Wenn du gerade auf der Suche nach einem geeigneten Snowboard-Rucksack bist, dann lies gleich weiter! Wir geben dir nützliche Tipps zur Größe, auf welche Merkmale du beim Kauf achten solltest und wodurch sich Modelle für die Piste von jenen fürs Backcountry unterscheiden.
Ein Rucksack zum Snowboarden, logisch. Allerdings unterscheiden sich Modelle zum Wandern von jenen für den Wintersport. Dabei handelt es sich um Varianten, die auf die Anforderungen für Snowboarder optimiert wurden. Bei der Auswahl eines passenden Rucksacks spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
Welches Modell das richtige für dich ist, hängt von deinem Einsatzzweck ab. Wohin und was wirst du in Zukunft fahren? Wenn du viel im Park unterwegs sein wirst, kann ein Rucksack mit eingebautem Protektor die richtige Wahl sein. Wenn du zukünftig die Gipfel vor deiner Haustür aus eigener Kraft erklimmen möchtest, brauchst du womöglich den zusätzlichen Stauraum für die nötige Ausrüstung.
Solltest du dir also unsicher sein, freuen wir uns auf einen Besuch von dir in einem unserer Shops in deiner Nähe. Neben Ratschlägen zum Material können unsere erfahrenen Mitarbeiten dir auch Infos zu spannenden Touren in der näheren Umgebung geben.
Entscheidend bei der Auswahl eines passenden Snowboard-Rucksacks ist die richtige Größe. Womöglich ist es dir bereits beim Blick in die Regale aufgefallen: Rucksackgrößen werden häufig in Litern angegeben. Dabei bezieht sich die Volumen-Angabe auf die Füllmenge des Rucksacks. Doch wer braucht wie viel Liter?
Tipp: Wenn dich das Tragen eines Rucksacks nicht stört, kannst du beim Kauf auch ein Modell nehmen, das ein wenig mehr Füllvolumen bietet. So könntest du dir die Anschaffung eines zusätzlichen Modells zum Freeriden sparen.
Neben der Füllmenge ist beim Snowboard-Rucksack auch die Rückenlänge entscheidend. Je nach Hersteller hat man meist die Wahl zwischen einer größeren und einer kleineren Länge. Stehen diverse Größen zur Auswahl, schnappst du dir am besten ein Maßband und einen Freund, um deine Maße zu ermitteln.
So misst du richtig:
Wichtig: Wenn die Ergebnisse zwischen zwei Größen liegen, ist die größere Variante meist die bessere Wahl.
Hinweis: Achte beim Kauf des Snowboard-Rucksacks darauf, dass es sich um ein Kontaktrücken-System handelt. Obwohl die Luft am Rücken weniger zirkuliert, garantiert der eng anliegende Sitz eine bessere Performance auf dem Snowboard, als bei einem Netzrücken-System.
Wer vorhat, mit dem Board ins Gelände zu gehen, wird sich bereits Gedanken zum Thema Lawinenairbag, dessen Funktion und worauf man achten sollte, gemacht haben. Dabei handelt es sich um Rucksäcke, die speziell fürs Freeriden entwickelt wurden. Bei einer Auflösung bläht sich in Sekundenschnelle eine Art Ballon auf. Durch das größere Volumen erhöht sich die Chance, auf der Lawine oben zu schwimmen. An dieser Stelle jedoch der wichtige Hinweis, dass so ein Rucksack keine Überlebensgarantie ist und das erforderliche Wissen und Training nicht ersetzt. Auch bei dieser Art von Snowboard-Rucksack gibt es unterschiedliche Größen und Ausstattungsvarianten. Unsere RENTertainer freuen sich auf einen Besuch von dir in einem unserer über 800 Shops, solltest du Fragen zu den Systemen haben.
Bevor du mit dem Rucksackpacken beginnst, stellt sich die Frage, wo und wie lange du unterwegs sein wirst. Für einen halben bis ganzen Tag auf der Piste nimmst du natürlich andere Sachen mit, als für abenteuerliche Freeride-Touren, die Proviant, Wechselkleidung und Sicherheitsausrüstung voraussetzen.
Bevor du deinen Snowboard-Rucksack für einen Tag auf der Piste planst, solltest du einen Blick auf den Wetterbericht werfen. Vergewissere dich, dass du die passenden Kleidungsschichten anhast und mitnimmst. Obwohl du beim Snowboarden auf der Piste immer die Chance hast, in einer Hütte oder Liftstation unterzukommen, solltest du so packen, dass du dich zumindest kurzfristig vor der Witterung schützen kannst.
Damit im Rucksack auch alles Nötige Platz findet, spielt das Volumen im Backcountry eine wichtige Rolle. Mach dir vorm Kauf im besten Fall Gedanken darüber, ob du eher mit Liftunterstützung Freeriden gehst, Tagestouren aus eigener Kraft bewältigen magst oder sogar Mehrtagestouren planst. Von dieser Entscheidung hängt das optimale Volumen ab:
Für einen Tag im Backcountry empfiehlt sich folgender Inhalt:
Vergewissere dich, bevor du in die Bindung steigst, dass du alles, was du an deinem Tag im Schnee benötigen könntest, bei dir hast. Besser haben als brauchen! Solltest du dir unsicher sein, was du in deinen Snowboard-Rucksack kommt, beraten dich unsere RENTertainer gerne. Viele von unseren Mitarbeitern sind erfahrene Wintersportler, die dir dabei helfen können, deine Ausrüstung für die Anforderungen vor Ort zusammenzustellen. Wir freuen uns auf einen Besuch in einem der über 800 Shops weltweit.
Extrem-Snowboarder sind im Gelände unterwegs und befinden sich somit außerhalb des gesicherten Skigebiets. Um mit den alpinen Gefahren im anspruchsvollen Terrain zurechtzukommen, haben Extrem-Snowboarder in ihrem Rucksack neben der passenden Lawinenausrüstung häufig auch Gurte, Seile sowie Eispickel und Equipment zum Abseilen dabei. Hinzu kommen dann noch Verpflegung, Wechselklamotten sowie Ausrüstungsgegenstände, die zwischendurch benötigt werden. Je länger die Tour, desto mehr Zubehör.
Was heißt schon normal? Es ist sinnvoll, da im Rucksack viele Gegenstände Platz finden, die an einem Tag am Berg nützlich sind. Das können Wechselgläser für die Goggle sein, um auf sich ändere Wetterbedingungen zu reagieren, Sonnencreme, eine zusätzliche Bekleidungsschicht oder aber das Handy und der Schlüssel.
Zu einer vollständigen Ausrüstung gehören das Snowboard, Bindungen und Boots, wetterfeste Kleidung, Base und Mid Layer, Handschuhe, Mütze, Helm und eine geeignete Snowboardbrille. Unterschätzt wird häufig der Rucksack. Dieser sollte ausreichend Platz für wichtige Gegenstände bieten, die je nach Nutzungsszenario variieren können. Für einen Tag auf der Piste empfiehlt es sich, Getränke, Snacks, Sonnencreme, ein Erste-Hilfe-Set, eventuell Wechselgläser für die Goggle, Sonnenbrille und ein kleines Multitool für Bindungseinstellungen einzupacken.
Wer im Backcountry unterwegs ist, sollte zusätzlich Lawinenausrüstung wie LVS-Gerät, Sonde und Schaufel, eine Stirnlampe, zusätzliche Kleidungsschichten, ein GPS-Gerät und eine Karte sowie gegebenenfalls einen Lawinenairbag-Rucksack mitnehmen.
Um ein besseres Gefühl für das richtige Volumen zu bekommen, hilft es, wenn du dir zu Hause sämtliche Gegenstände, die du für deinen Tag auf dem Snowboard benötigst, zurechtlegst. Je nach Größe deines Stapels kannst du erahnen, welche Füllmenge dein zukünftiger Rucksack haben muss. Solltest du dir unsicher sein, bring einfach alles mit und finde in einem unserer Shops heraus, welcher der richtige ist. Vor Ort kannst du zudem unsere Wintersport-Experten um Rat bitten.