Ski, Snowboard, Tourenski, Freestyle, Freeride | 25.11.2021

Warme & trockene Wintersportbekleidung

Das kleine 1x1
HELLY HANSEN
Mehr über den Autor
* Werbung

Du kannst es kaum erwarten, in deine Ski- oder Snowboardjacke zu schlüpfen und zum Skilift zu stapfen? Dann solltest du dir eine Minute Zeit nehmen, um diesen Artikel zu lesen. Gemeinsam mit den Experten von Helly Hansen haben wir das kleine Einmaleins der Skibekleidung zusammengestellt. Denn, wie wir alle wissen: Warm und trocken zu bleiben, ist das A und O bei jedem Wintersport, egal ob beim Skifahren, Snowboarden oder Skitourengehen.

Denn wenn man die falsche Kleidung trägt, kann es auf nassen Sesselliften und bei langem Anstellen am Skilift schnell kalt werden. Und wenn die Kälte dich erst einmal richtig im Griff hat, ist der lange herbeigesehnte Ski- oder Snowboardtag vermutlich schnell wieder vorbei.

Damit du das Maximum aus deinem Tag im Schnee herausholen kannst, haben INTERSPORT Rent und Helly Hansen fünf Tipps zusammengestellt, wie du in den Bergen warm und trocken bleibst.

Tipp #1: Das Zwiebelprinzip!

Die Atmungsaktivität deiner Kleidung ist der Schlüssel zu mehr Komfort. Bei einem anstrengenden Aufstieg kommst du sicher ins Schwitzen, während du bei der anschließenden Abfahrt dann frieren könntest.

Die Kleidung muss daher schweißableitend sein, damit du nicht auskühlst.

© Helly Hansen / Cam McLeod

Base Layer, Mid Layer und Outer Layer

Das Tragen von mehreren Schichten ist die Geheimwaffe jedes Wintersportlers. Die Schichten sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportiert wird. Gleichzeitig wird die Luft zwischen den Schichten eingeschlossen und heizt sich auf – das hält dich angenehm warm. Ein gutes Lagen-Outfit besteht in der Regel aus drei Schichten:

  • Base Layer: Diese Schicht transportiert den Schweiß nach außen und hält die Körperwärme nahe an der Haut. Merinowolle und Polyester sind die beiden gängigsten Materialien für die Base Layer. Die Kleidung sollte eng anliegen, um die feuchtigkeitsableitenden Eigenschaften des Materials zu maximieren. 
  • Mid Layer: Die zweite Lage isoliert und schließt die warme Luft ein. Sie muss hoch atmungsaktiv sein, damit die Feuchtigkeit aus der Base Layer entweichen kann. Du hast dabei die Wahl zwischen drei verschiedenen Materialien: Daunen, Synthetik oder Fleece. 
  • Outer Layer: Die äußere Schicht sollte aus einer vollständig wasserdichten Shell oder einer isolierten Jacke bestehen, die dich vor Schnee und Wind schützt. Sie muss atmungsaktiv sein, ohne dabei Kälte oder Feuchtigkeit durchzulassen. Idealerweise verfügen Jacke und Hose über Belüftungsöffnungen mit Reißverschluss, damit überschüssige Körperwärme abgeleitet wird. 

Je mehr Schichten, desto wärmer? Nicht unbedingt! Kurzfristig mag das stimmen, aber auf lange Sicht kann dir dadurch rasch kalt werden.

Wenn Schweiß und Feuchtigkeit in deiner Kleidung eingeschlossen bleiben, fühlt sich diese schnell nass und schwer an. Deshalb ist die Belüftung ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Wahl der richtigen Skibekleidung. Das H2FLOWTM-Temperaturregulierungssystem von Helly Hansen wurde entwickelt, um dich warm, kühl und trocken zu halten – und nein, das ist kein Widerspruch!

Achte außerdem darauf, dass sich die Schichten leicht ausziehen lassen, damit du sie je nach Wetterlage wechseln kannst!

Tipp #2: Halte deine Füße warm!

© Helly Hansen / Cam McLeod

Die Füße gehören zu den Körperteilen, die Kälte als Erste zu spüren bekommen. Deshalb ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein: Gutsitzende Skischuhe in Kombination mit hochwertigen Skisocken sollten in der Regel ausreichen.

Wenn du zu kalten Füßen neigst, kannst du auch in beheizte Skisocken oder beheizte Einlegesohlen investieren. Sie halten die Füße und Zehen mehrere Stunden lang warm und können an kalten Tagen den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Tipp #3: Schütze deine Hände!

Da deine Finger praktisch kein Fett und keine Muskeln haben, werden sie weniger stark durchblutet als der Rest des Körpers und reagieren daher besonders empfindlich auf Kälte.

Deshalb sind gute Skihandschuhe ein Muss für jeden Wintersportler. Wenn du es gerne extra-warm hast, kannst du auch Skifäustlinge oder beheizte Handschuhe ausprobieren. Alternativ halten auch Handwärmer bzw. Wärmepads die Finger wohlig warm.

© Helly Hansen

Tipp #4: Bedecke jede freie Körperstelle!

© Helly Hansen

Je weniger deiner Haut freiliegt, desto weniger kann dir die Kälte anhaben. Den Anfang macht ein guter Helm, eventuell mit einer dünnen Mütze darunter. Wenn es besonders kalt ist, ziehst du noch die Kapuze deiner Skijacke darüber.

Außerdem solltest du darauf achten, dass deine Skibrille mit dem Helm kompatibel ist und so wenig Haut wie möglich freilässt. Eine gute Skibrille schützt einen großen Teil des Gesichts, eine Sturmhaube oder ein Neck Gaiter bedeckt auch den Rest.

Tipp #5: Trage die richtigen Stoffe!

In hochwertige Funktionskleidung zu investieren, lohnt sich allemal. Die speziellen Materialien sorgen dafür, dass du dich nicht nassschwitzt und zu frieren beginnst. Baumwolle und andere Stoffe, die Feuchtigkeit speichern, vermeidest du hingegen lieber!

INTERSPORT Rent Tipp

Deine Wintersportbekleidung braucht ein Upgrade? Wie wär’s dann mit einem Besuch in einem unserer INTERSPORT Rent Shops? Unsere RENTertainer zeigen dir gerne unsere große Auswahl an hochwertigen Sportartikeln – darunter erstklassige Skibekleidung von führenden Herstellern wie Helly Hansen.

Probiere deine Lieblingsstücke an, finde die perfekten Schichten – und schon steht einem langen und abwechslungsreichen Tag im Schnee nichts mehr im Weg!

Ähnliche Artikel

Das könnte dich auch noch interessieren:

© Louis Garnier Ski
* Werbung

So findest du die richtige Skijacke

SALOMON
Du willst endlich ab auf die Piste? Dann wirf vorher einen Blick auf den Skijacken-Guide von INTERSPORT Rent!
© Thermic / Loic Schutz Ski
* Werbung

Alles, was du über beheizte Skisocken wissen musst

THERM-IC
Warme Füße, mehr Spaß: Erfahre alles über beheizte Skisocken und warum Therm-ic-Produkte eine gute Wahl für warme Zehen im Winter sind! Jetzt mehr lesen!