Fahrrad | 10.12.2023

Fahrradtypen: Vor- und Nachteile sowie Einsatzzweck gängiger Varianten

Rentertainer Marietta
Marietta Hoffmann
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Fahrräder sind nicht nur praktische Fortbewegungsmittel, sondern ermöglichen auch vielseitige Freizeitaktivitäten. Ob für den täglichen Weg zur Arbeit, für längere Touren, sportliche Herausforderungen im Gelände oder einfach für den Spaß am Fahren – für jeden Einsatzzweck gibt es das passende Fahrrad.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die unterschiedlichen Fahrradarten, deren Eigenschaften und Einsatzszenarien. Wir schauen uns an:

City und Tourenfahrräder: Ideal für den Alltag und Ausflüge

City- und Tourenfahrräder sind die perfekten Begleiter für den Alltag und kurze Ausflüge am Wochenende. Sie sind nicht nur komfortabel und funktionell. sondern bieten auch eine ideale Mischung aus Vielseitigkeit und Praktikabilität.

Citybike

Sie sind speziell für den urbanen Alltag konzipiert und bieten eine praktische Möglichkeit, sich in der Stadt fortzubewegen. Citybikes zeichnen sich durch ihre robuste Bauweise, ein komfortables Fahrverhalten und eine aufrechte Sitzposition aus, die für entspanntes Vorankommen sorgt. Breite Reifen und solide Schaltsysteme wie Nabenschaltungen machen das Citybike verlässlich und wartungsarm sowie ideal für kürzere bis mittellange Strecken. Mit oftmals integrierten Schutzblechen, Beleuchtung und Gepäckträgern sind sie ab Kauf in der Regel straßentauglich.

Einsatzgebiet:

  • Täglicher Arbeitsweg oder Pendeln in der Stadt
  • Einkäufe und kurze Besorgungen
  • Entspannte Ausflüge im urbanen Umfeld oder in der näheren Umgebung

 

Vorteile Nachteile
Komfortable Fahrt dank aufrechter Sitzposition Anstrengend bei längeren Strecken oder sportlichen Ambitionen
Robuste, wartungsarme und pflegeleichte Ausstattung Geringere Maximalgeschwindigkeit
Vielseitiger Nutzen bei kurzen bis mittellangen Strecken Unkomfortabel auf unbefestigten Wegen
Gute Sichtbarkeit und Sicherheitsausstattung wie Beleuchtung und Reflektoren Höheres Gewicht im Vergleich zu anderen Fahrradtypen

 

Trekkingrad

Sie sind die idealen Begleiter für längere Touren und vielseitige Einsätze, sowohl auf asphaltierten Straßen als auch auf einfachen, unbefestigten Wegen. Trekkingsräder kombinieren die Robustheit und Komfortmerkmale eines Citybikes mit der Leistungsfähigkeit eines Mountainbikes, daher sind sie besonders für Radreisende oder Abenteuerlustige geeignet. Mit einer ergonomischen Sitzposition, breiten Übersetzungsbandbreite und einer gut durchdachten Ausstattung bieten Trekkingräder den nötigen Komfort für viele Kilometer. Sie weisen zudem viele Anbringungsmöglichkeiten für Taschen auf. Ob für ausgedehnte Tagestouren oder mehrtägige Reisen – Trekkingräder überzeugen mit Vielseitigkeit und einem angenehmen Fahrgefühl auf unterschiedlichen Untergründen.

Einsatzgebiet:

  • Längere Tagesausflüge und mehrtägige Fahrradtouren
  • Radreisen sowohl auf befestigten als auch einfachen, unbefestigten Wegen
  • Längere Pendler-Strecken
  • Eignung für Reisen mit Gepäck oder Ausflüge in die Natur

 

Vorteile Nachteile
Vielseitiger Nutzen auf verschiedenen Untergründen Etwas schwerer als Citybikes, was sich auf die Wendigkeit auswirkt
Komfortable Sitzposition für lange Fahrten. Höherer Wartungsaufwand durch zusätzliche Komponenten
Robuste Ausstattung mit zusätzlichem Platz für Gepäck Weniger aerodynamisch und langsamer als Rennräder
Gute Mischung aus Sportlichkeit und Komfort Möglicherweise zu groß oder schwer für den täglichen Stadtverkehr bei kurzen Distanzen

Crossbike

Diese Fahrradkategorie gilt als die sportlichere Trekkingrad-Option und bietet sich für vielseitige Einsatzzwecke an. Sie sind mit breiteren Reifen ausgestattet, die sowohl auf Asphalt als auch auf Schotterwegen guten Grip garantieren. Ihre sportliche Geometrie ermöglicht schnelles und dynamisches Fahren, während der leichte Rahmen und das breite Übersetzungsverhältnis eine hohe Effizienz gewährleisten. Crossbikes sind besonders für Fahrer geeignet, die sowohl auf der Straße als auch auf moderaten Naturwegen unterwegs sein möchten. Achte beim Kauf jedoch darauf, dass je nach Modell noch zusätzliche Komponenten für die Straßentauglichkeit benötigt werden.

Einsatzgebiet:

  • Sportliche Ausfahrten auf abwechslungsreichen Strecken, die Asphalt und leichte Offroad-Wege (Schotterstraßen, Waldwege) umfassen
  • Aktive Freizeitfahrten und Touren, bei denen sowohl Geschwindigkeit auf der Straße als auch Flexibilität auf wechselnden Untergründen wichtig sind

 

Vorteile Nachteile
Vielseitig auf verschiedenen Untergründen Weniger komfortabel auf schwierigen Trails im Vergleich zu Mountainbikes
Leicht und effizient, ideal für Pendler und sportliche Fahrten Sportliche Sitzposition kann bei längeren Fahrten weniger bequem sein als bei Trekkingrädern.
Robuste Komponenten für den sportlichen Nutzen  

Klapprad

Klappräder sind kompakte, praktische Fahrräder und eignen sich ideal für Menschen, die ihr Bike regelmäßig transportieren oder verstauen müssen. Mit einem einfachen Klappmechanismus können sie in wenigen Sekunden auf ein handliches Format zusammengefaltet werden. Dieses Maß bietet eine komfortable Möglichkeit für Pendler, die das Rad für die Strecke zum Bahnhof oder Bus nutzen und dann den Rest des Weges mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen möchten. Klappräder sind ebenfalls hervorragend für begrenzte Lagerräume oder Reisen geeignet, da sie in kleineren Wohnungen oder Fahrzeugen problemlos untergebracht werden können.

Einsatzgebiet:

  • Pendeln, insbesondere in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Reisen bei denen das Fahrrad in einem Auto oder Zug transportiert werden muss
  • Nutzung in städtischen Gebieten mit begrenztem Stauraum, wenn man das Fahrrad in der Wohnung lagern möchte
  • Personen, die ein Fahrrad für kurze Strecken benötigen und es einfach verstauen wollen

 

Vorteile Nachteile
Sehr platzsparend und einfach zu verstauen Weniger komfortabel auf langen Strecken
Ideal für Pendler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind Langsam im Vergleich zu Standardfahrrädern
Leicht zu transportieren auf Reisen Weniger geeignet für groben Untergrund

Wenn du in deinem Urlaub ein Fahrrad suchst, mit dem du ausgiebige Touren fahren, aber auch kurze Strecken durch die Stadt oder vom Campingplatz zum See zurücklegen kannst, findest du unter unserer Leihbike-Flotte mit Sicherheit das richtige Modell in deiner Größe. Unsere RENTertainer helfen dir bei der Auswahl!

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Schnelle Fahrradarten: Sportliche Roadbikes für Damen und Herren

Die bist auf der Suche nach viel Tempo und noch mehr Kilometern? Dann sind Rennräder oder Gravelbikes genau die richtige Kategorie für dich. Wir erklären dir, wie sie sich unterscheiden:

Rennräder

Rennräder sind die bevorzugte Wahl für sportliche Fahrer und Wettkampfbegeisterte, die schnelle Fahrten auf Straßen bevorzugen. Sie sind für hohe Geschwindigkeiten und lange Distanzen auf asphaltierten Straßen konzipiert. Darüber hinaus zeichnen sich durch einen leichten Rahmen, schmale Reifen und eine aerodynamische Geometrie aus, die eine effiziente Kraftübertragung und minimale Luftwiderstand miteinander vereinen. Mit einer Vielzahl an Gängen und einer präzisen Schaltung ermöglichen sie eine exakte Anpassung an verschiedene Straßenbedingungen und Streckenprofile.

Einsatzgebiet:

  • Asphaltstraßen
  • Für große Touren. hohe Geschwindigkeiten und viele Kilometer

 

Vorteile Nachteile
Höchste Geschwindigkeit und Effizienz auf Asphalt Kein Komfort auf unebenem Untergrund
Sehr leicht und damit gut geeignet für schnelles Fahren. Bietet kaum Flexibilität
Präzise Schaltung für anpassbare Leistung je nach Terrain und Steigung Kann für Anfänger aufgrund der sportlichen Geometrie und der ungewohnten Körperhaltung herausfordernd sein
Optimierte Aerodynamik für weniger Luftwiderstand und höhere Fahrgeschwindigkeiten Teuer in der Anschaffung aufgrund leichter, hochwertiger Komponenten

Gravelbikes

Gravelbikes sind eine relativ neue Fahrradkategorie, die sich zwischen Rennrädern und Mountainbikes positioniert. Sie bieten eine gute Mischung aus Tempo auf der Straße sowie Vielseitigkeit im Gelände undsind darauf ausgelegt, lange Distanzen zu bewältigen, ohne auf Geschwindigkeit und Stabilität verzichten zu müssen. Mit ihren breiteren Reifen, die auch Schotter- und Waldwege problemlos meistern, sind Gravelbikes die perfekte Wahl für abenteuerlustige Radfahrer, die sowohl auf Asphalt als auch auf einfachen unbefestigten Wegen unterwegs sein möchten. Dank ihrer komfortableren Geometrie sind sie zudem eine gute Alternative zu Rennrädern.

Einsatzgebiet:

  • Lange Fahrten auf gemischtem Terrain (Asphalt, Schotter, Waldwege)
  • Abenteuer- oder Fernradreisen auf verschiedenen Untergründen
  • Für Personen, die sowohl schnelle Fahrten auf der Straße als auch Abwechslung und Abenteuer auf Offroad-Strecken suchen

 

Vorteile Nachteile
Vielseitig einsetzbar auf verschiedenen Untergründen (Straße, Schotter, leichte Trails) Langsamer als ein reines Rennrad auf glattem Asphalt
Komfortable Mischung aus Geschwindigkeit und Stabilität Schwerer und weniger agil als Rennräder, vor allem bei hohen Geschwindigkeiten
Ideal für längere Touren, auch abseits befestigter Straßen Nicht geeignet für anspruchsvolle Trails
Bessere Kontrolle und Komfort als bei Rennrädern auf unebenen Untergründen Kann für sehr sportliche Fahrer, die ausschließlich auf Asphalt fahren, etwas zu komfortorientiert sein
Häufig mit Optionen für Gepäckträger, Schutzbleche, Reisetaschen  

Mountainbikes für Spaß im Gelände

Die Berglandschaften der Alpen wollen entdeckt werden und Mountainbikes sind dafür genau die richtige Fahrradkategorie. Wir zeigen dir, welche Arten für welchen Einsatzzweck die richtigen sind.

Hardtail oder Fully?

Welches der richtige Fahrradtyp ist, hängt stark von folgenden Faktoren ab:

  • Einsatzbereich
  • persönliche Vorlieben
  • Komfort
  • Budget

Ein Hardtail besitzt eine Federgabel, während das Hinterrad ungefedert ist. Dadurch ist es leichter, wartungsärmer und meist günstiger als ein Fully. Besonders auf Forststraßen, einfachen Trails und bei längeren Touren im Gelände spielt das Hardtail seine Stärken aus. Die direkte Kraftübertragung hilft vor allem bei Anstiegen und auf flachen Strecken. Allerdings wird der geringere Komfort schnell spürbar, sobald der Untergrund ruppiger wird, da Stöße und Vibrationen ungefiltert an den Fahrer und deren Handgelenke weitergegeben werden.

Ein Fully verfügt zusätzlich über einen Dämpfer, welcher den Hinterbau federt und so Unebenheiten effektiv ausgleicht und deutlich mehr Komfort bietet. Auf technischen Trails, bei Wurzelpassagen oder im alpinen Gelände sorgt die zusätzliche Federung für mehr Kontrolle, Sicherheit und Fahrspaß. Das Hinterrad bleibt besser am Boden, was sowohl die Traktion als auch die Bremswirkung erhöht. Gerade bei längeren Abfahrten oder auf sehr anspruchsvollen Strecken entlastet ein Fully den Körper spürbar, da die Belastung auf Rücken, Arme und Beine reduziert wird. Dem gegenüber stehen ein höheres Gewicht, der Preis sowie ein etwas größerer Wartungsaufwand.

Dirtbike

Dirtbikes sind speziell konzipierte Fahrräder für Dirtparks oder Pumptracks. Diese Modelle zeichnen sich durch ihre robuste Bauweise aus und sind für Tricks und Sprünge auf glatten Böden konzipiert. Wer hoch hinaus möchte oder einen fahrbaren Untersatz für den Pumptrack in der Nachbarschaft sucht, ist mit einem Dirtbike richtig beraten. Für Längere Touren oder Einkäufe ist diese Fahrradart allerdings nicht geeignet.

Einsatzgebiet:

  • Für den Einsatz in Dirt- und Skateparks oder Pumptracks
  • Der richtige Fahrradtyp für alle, die Sprünge und Tricks lieben

 

Vorteile Nachteile
Hervorragende Kontrolle und Stabilität auf Sprüngen Nicht geeignet für lange Strecken
Ideal für Dirtparks, Street Sessions und Pumptracks Keine komfortable Sitzposition (auf diesen Bikes wird im Stehen gefahren)
Robuste Bauweise, die hohen Belastungen standhält Eingeschränkte Vielseitigkeit – ideal für spezifische Anwendungen
Maximale Wendigkeit durch kurze Geometrie und leichte Handhabung  

Cross-Country-Bikes

Sie sind für Effizienz, Geschwindigkeit und Ausdauer konzipiert, wenn es im Gelände bergauf und bergab geht. Im Fokus stehen geringes Gewicht, direkte Kraftübertragung und agiles Fahrverhalten. XC-Bikes sind darauf ausgelegt, Anstiege effizient zu meistern und auch auf längeren Distanzen hohes Tempo zu halten. Je nach Ausführung gibt es sie als Hardtail oder als leichtes Fully mit moderatem Federweg um die 130 mm.

Einsatzgebiet:

  • Für bergiges Gelände mit vielen Anstiegen und Abfahrten
  • Sportliche Fahrten auf einfachen Trails sowie Wald-, Forst- und Schotterwegen
  • Lange Touren mit vielen Höhenmetern
  • Für Fahrer, die Wert auf Tempo, Ausdauer und Effizienz legen

 

Vorteile Nachteile
Sehr leicht und effizient, ideal für lange Distanzen Weniger Komfort auf schnellen, steilen Abfahrten im Gelände
Direktes Fahrverhalten auf Anstiegen und flachen Passagen Verzeiht weniger Fehler im Gelände
  Sportliche Sitzposition kann für Einsteiger anstrengend sein

Trailbike

Dabei handelt es sich um Mountainbikes, die speziell für technische und abwechslungsreiche Trails entwickelt wurden. Sie bieten eine ausgewogene Mischung aus Tret- und Abfahrts-Performance, sodass sie sich sowohl für schnelle, flowige Fahrten als auch für anspruchsvollere Passagen mit Wurzeln, Steinen und engen Kurven eignen. Trailbikes sind in der Regel mit einem moderaten Federweg (zwischen 140 und 160 mm) ausgestattet, der Komfort und Kontrolle bei Abfahrten auf unebenen Untergründen ermöglicht. Die Geometrie ist für eine hohe Wendigkeit optimiert, wodurch sie besonders gut auf technischen Trails mit vielen Richtungswechseln und Hindernissen zu fahren sind. Wer von sich selbst sagt, dass er auch zum Trailstart pedalieren möchte, findet hier die richtige Fahrradart.

Einsatzgebiet:

  • Technische Trails und abwechslungsreiche Mountainbike-Strecken mit Wurzeln, Steinen und Kurven
  • Lange Touren, bei denen sowohl Anstiege als auch anspruchsvolle Abfahrten gefahren werden.
  • Für Fahrer, die ein Bike für eine Vielzahl von Trails mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad suchen

 

Vorteile Nachteile
Sehr vielseitig auf technischen Passagen und flowigen Trails Weniger komfortabel und stabil auf sehr rauen oder extrem technischen Trails als Enduro- oder Downhill-Bikes.
Gute Balance zwischen Bergauf- und Bergab-Performance. Schwerer und kräftezehrend auf steilen Anstiegen im Vergleich zu Cross-Country-Bikes
Leichter als Enduro- oder Downhill-Bikes Zu wenig Federweg für „richtige“ Downhill-Strecken
Hohe Wendigkeit, ideal für enge Kurven und schnelle Richtungswechsel Ineffizient auf langen, flachen Strecken

Enduro

Enduro-Bikes sind Fahrräder für anspruchsvolle, technische Abfahrten, ohne dabei den Wunsch zu haben, bergauf Bestzeiten aufzustellen. Sie verfügen über einen größeren Federweg (meist zwischen 160 und 180 mm), was sie besonders geländetauglich macht, während sie gleichzeitig noch genug Wendigkeit für technische Passagen bieten. Die perfekte Kategorie für alle, die ein tretbares Downhill Bike suchen.

Einsatzgebiet:

  • Für schnelle, technische Abfahrten
  • Bikeparks, Trailcenter und Touren mit vielen Tiefenmetern
  • Für Fahrer, die eine Mischung aus gemächlicher Bergauffahrt und extremen Abfahrten suchen

 

Vorteile Nachteile
Hervorragende Leistung auf steilen, technischen Abfahrten mit viel Komfort und Kontrolle Etwas schwerfälliger und weniger effizient bergauf zu treten als Trailbikes
Mehr Federwegreserven als Trailbikes Für flache Strecken oder einfache Trails zu überdimensioniert
Robuste Bauweise Teurer als andere Mountainbike-Kategorien aufgrund der robusten Ausstattung und der hochwertigen Komponenten
Gute Kombination aus Stabilität und Wendigkeit für technische Passagen  

Downhill

Downhill-Bikes sind speziell für den extremen Abfahrtsbereich entwickelt und bieten eine herausragende Leistung auf steilen, technischen und sehr rauen Trails. Sie sind konzipiert, um viel Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten im Gelände zu garantieren. Mit einem Federweg (zwischen 180 und 220 mm) sind Downhill-Bikes auf maximale Kontrolle auf Downhill-Strecken im Bikepark ausgelegt.

Einsatzgebiet:

  • Downhill-Strecken im Bikepark
  • Sehr anspruchsvolle Trails, bei denen es vor allem auf Kontrolle und Stabilität bei hoher Geschwindigkeit ankommt

 

Vorteile Nachteile
Maximale Stabilität und Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten und schwierigen Abfahrten Nicht geeignet für Tretpassagen
Robuster Rahmen und starke Komponenten, die selbst härtesten Stößen standhalten Weniger wendig und schwieriger in engen Kurven im Vergleich zu anderen Mountainbike-Typen.
Exzellente Bremskraft  

 

Du möchtest du Bikeparks, Trailcenter und MTB-Touren in den Alpen entdecken? Dann leihe dir das passende Mountainbike in einem unserer über 800 weltweiten Shops. Unsere Experten helfen dir bei der Auswahl des richtigen Fahrradtyps und haben mit Sicherheit den einen oder anderen Tipp für dich. Wir stellen dein Bike so ein, dass du damit sofort im Gelände durchstarten kannst.

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E-Bikes: Unterschiedliche Fahrradtypen im Überblick

E-Bikes haben mit ihrem elektronischen Motor den Fahrradmarkt revolutioniert. Der fest montierte oder abnehmbare Akku unterstützt den Fahrer, solange er in die Pedale tritt. Die Unterstützung erfolgt bis 25 hm/h, wodurch längere Distanzen zurückgelegt werden können.

Durch die Zusatzleistung sind die Anforderungen an die Komponenten eines E-Bikes deutlich höher: Der Rahmen muss verstärkt werden, um das zusätzliche Gewicht von Akku und Motor zu tragen, ohne die Fahreigenschaften zu beeinträchtigen. Auch die Bremsen müssen stärker sein, da das Mehrgewicht eine größere Bremskraft erfordert. In unseren INTERSPORT Rent Shops kannst du zwischen verschiedenen Fahrradtypen wählen, die auch als E-Bike vorhanden sind. Wähle zwischen:

  • E-Citybikes
  • E-Trekkingsräder
  • E-MTBs

Diese Modelle bieten den gleichen Fahrkomfort und die gleichen Einsatzmöglichkeiten wie ihre nicht-elektrischen Pendants.

Die Vor- und Nachteile von E-Bikes im Überblick:

Vorteile Nachteile
Mehr Reichweite Höheres Gewicht verändert Fahreigenschaften
Unterstützung bei steilen Anstiegen Höhere Kosten
Weniger ermüdend Akkuabhängigkeit
Nachhaltig und umweltfreundlich, wenn es eine Alternative zum Auto ist Ladezeiten
Geringe Belastung für Gelenke dank Tretunterstützung Erhöhter Wartungsaufwand
Gleichen körperliche Leistungsunterschiede in Gruppen aus  

Kinderfahrräder in 12, 14, 16 und 18 Zoll

Sie sind speziell für die Bedürfnisse von jungen Fahrern konzipiert und bieten eine sichere, komfortable und zugleich spaßige Möglichkeit, das Radfahren zu erlernen. Die Größe und Anpassung an die Körperproportionen des Kindes sind dabei entscheidend.

Die Ausstattung von Kinderfahrrädern muss ebenfalls an die speziellen Bedürfnisse der jungen Fahrer angepasst sein. Rutschfeste Pedale, eine leichte Handhabung der Bremsen und eine niedrige Rahmenhöhe sorgen für eine einfache Bedienung und mehr Kontrolle. Auch ein Schutzblech und reflektierende Elemente gewährleisten zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr.

Je nach Shop kannst du bei uns auch Kinderfahrräder ausleihen, um beispielsweise im Urlaub neue Orte bequem mit dem Bike zu entdecken.

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Häufig gestellte Fragen zu verschiedenen Fahrradtypen

Was ist der Unterschied zwischen Gravel- und Trekkingbike

Der Unterschied zwischen einem Gravel- und einem Trekkingbike liegt vor allem im Einsatzzweck, der Sitzposition und der Ausstattung. Ein Gravelbike ist sportlich ausgelegt. Es besitzt einen breiteren Rennradlenker, eine eher gestreckte Sitzposition und breite, profilierte Reifen, mit denen du sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter- und Waldwegen fahren kannst. Auf eine Alltagsausstattung, zu der Licht, Schutzbleche oder Gepäckträger zählen würden, wird meist verzichtet, wodurch sich das Gravelbike besonders für sportliche Touren, längere Strecken und Bikepacking eignet.

Ein Trekkingrad besticht hingegen durch Komfort und Alltagstauglichkeit. Es zeichnet sich durch eine aufrechte Sitzposition aus und ist in der Regel mit Federgabel, Beleuchtung, Schutzblechen, Gepäckträger und Ständer ausgestattet. Dadurch ist es zwar schwerer, aber deutlich bequemer für den täglichen Einsatz sowie längere Reisen mit Gepäck auf gut ausgebauten Wegen.

Was bedeutet S1, S2, S3 beim MTB?

Beim Mountainbiken bezeichnen die Kürzel S0 bis S5 die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen nach der Singletrail-Skala. Diese besagen folgendes:

  • S0: Sehr einfache Wege (Forststraße, Schotterweg), keine technischen Schwierigkeiten
  • S1: Schmaler Trail, meist fester Untergrund, kleine Wurzeln oder Steine möglich, Kurven sind einfach, Gefälle moderat, für Anfänger gut fahrbar, Grundtechniken reichen aus
  • S2: Deutlich mehr Wurzeln, Steine und Stufen, engere Kurven, teils steiler, saubere Linienwahl erforderlich, kurze verblockte Passagen, Erfahrung und aktive Fahrtechnik nötig
  • S3: Grobe Felsen, hohe Wurzeln, Stufen, enge Spitzkehren, steiles Gelände, oft exponiert, Fehler führen schnell zum Sturz, gute Kontrolle und Technik erforderlich
  • S4: Sehr steil, stark verblockt, große Stufen, Drops, ausgesetzte Stellen, meist nur für sehr gute Fahrer fahrbar
  • S5: extrem steil und technisch, große Hindernisse, verzeiht kaum Fehler, oft eher Trial- oder Schiebe-Passagen

Was ist mit Fahrradtyp gemeint?

Fahrradtypen ermöglichen die Unterscheidung zwischen verschiedenen Fahrrädern, die jeweils andere Einsatzzwecke bedienen. Die Tatsache, dass es unterschiedliche Einsatzzwecke gibt, setzt wiederum voraus, dass damit andere Anforderungen einhergehen. Fahrradtypen wie Rennräder, Citybikes oder allgemein Mountainbikes unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Komponenten, sondern eben auch in deren Geometrie.

INTERSPORT Rent Tipp

Der RENTertainer empfiehlt

Wenn du im Urlaub bist und dich unabhängig vom Auto bewegen möchtest, ist das Ausleihen von Fahrrädern die beste Möglichkeit, um effektiv von A nach B zu kommen. So gelangst du in Städten schnell vom Hotel in die Innenstadt oder kannst auf dem Land und in den Bergen Touren fahren, die du sonst nie gesehen hättest.


Dein Vorteil: In unseren über 800 weltweiten Filialen stehen dir eine Vielzahl an verschiedenen Fahrradtypen zur Auswahl, sodass du auch während des Aufenthalts unterschiedliche Touren fahren kannst. Vom Rennrad bis zum Mountainbike für einen Besuch im Bikepark ist vieles möglich. Unsere RENTertainer helfen dir gerne weiter.

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